Pressemitteilung: Publikums-Diskussionsveranstaltung „Wie weiter nach den Massenprotesten gegen die AfD in Wuppertal?“ Mittwoch den 07.02.2024

Wuppertal, 31. Januar 2024


Wie weiter nach den Massenprotesten gegen die AfD in Wuppertal?

7.2.2024 19:00 Uhr
Alte Feuerwache Wuppertal
Gathe 6, 42107 Wuppertal

Auf dieser ersten Veranstaltung möchten wir zunächst über zwei Themen diskutieren: Wie gehen Wir als Gesellschaft mit einer sich radikalisierenden AfD um und ist die Forderung nach einem AfD-Verbot zielführend oder nur eine Scheindebatte. Und was sind die politischen Konsequenzen der gerade stattfindenden Verschärfung der Migrations- und Sozialpolitik. Für inhaltliche Inputs haben wir vier Expert*innen eingeladen. Im zweiten Teil der Veranstaltung möchten wir Pläne schmieden und Menschen mit einander vernetzen! Wie geht es mit unseren Protesten weiter? Wie wollen wir uns in Wuppertal weiter gegen Rechts organisieren? Was könnten unsere nächsten politische Schritte und sinnvolle Forderungen sein?

Diskussionsveranstaltung mit:

  • Prof. Fabian Virchow, Sozialwissenschaftler, Forschungsschwerpunkt Rechtsextreismus/Neonazismus (www.forena.de) (Hochschule Düsseldorf)
  • Helge Lindh, SPD, MdB
  • Zana Baran, SDS und Bipoc-Referat Universität Wuppertal
  • N.N., Komitee für Grundrechte und Demokratie (angefragt)
  • Anke Hoffstadt, Historikerin (Universität Düsseldorf)

Veranstalter*in: Bündnis „Wuppertal stellt sich quer!“

Ein um 45° gedrehtes Quadrat mit Farbverlauf von blauviolett zu rot vor einem Hintergrund mit Farbverlauf von hellgrau zu blauviolett. Oben ist eine Schwebebahn, aus der eine Faust herausragt, welche das AfD Logo zerstört. Texte: Wie weiter nach den Massenprotesten gegen die AfD in Wuppertal? Öffentliche Diskussion und Vernetzung Eintritt frei Wie gehen wir mit einer sich radikalisierenden AfD um? Was sind die Konsequenzen der Verschärfungen in Migrations- und Sozialpolitik? Ist die Forderung nach einem AfD-Verbot zielführend? 07.02. 19 Uhr Alte Feuerwache Gathe 6, Wuppertal → Helge Lindh, SPD, MdB → Prof. Astrid Messerschmidt, Erziehungswissenschaftlerin → Zana Baran, SDS und BIPoC-Referat → Prof. Fabian Virchow, Sozialwissenschaftler → Moderation: Anke Hoffstadt, Historikerin Eine Veranstaltung vom Aktionsbündnis „Wuppertal stellt sich quer!“

9 Gedanken zu „Pressemitteilung: Publikums-Diskussionsveranstaltung „Wie weiter nach den Massenprotesten gegen die AfD in Wuppertal?“ Mittwoch den 07.02.2024“

  1. Hallo zusammen,

    die Veranstaltung gestern war ein guter Anfang!

    Jetzt wäre es tatsächlich schön, wenn sich rasch (unabhängig von unterschiedlichen politischen Ausrichtungen) Vernetzungen ergäben.
    Leider kann ich an der Folgeveranstaltung nicht teilnehmen, deshalb meine Frage:
    Ein wichtiger Aspekt ist für mich der Dialog mit AFD – Sympathisanten*innen in unserem jeweiligen persönlichen Umfeld. (Nachbar*innen, Verwandte etc.)
    Gegen Ende der Veranstaltung regte eine Frau aus dem Publikum Workshops an, in denen konkret Umgang/Diskussionen mit Afd-Sympatisanten*innen trainiert werden.
    Das finde ich immens wichtig, denn es gibt im Vorhinein grundsätzliche Regeln, die wir dabei im Auge behalten müssen, damit der Gesprächsverlauf nicht in eine Richtung abgleitet, die der Sache nicht dienlich ist.

    Gibt es so was in Wuppertal bereits?

    Ich habe, was Wuppertal betrifft, im Netz recherchiert, aber nichts dazu gefunden.

    Ansonsten hier zwei interessante Links :

    https://www.bpb.de/themen/rechtsextremismus/dossier-rechtsextremismus/232141/klaus-peter-hufer-ich-bin-ueberzeugt-von-der-wirkung-und-der-bedeutung-von-argumenten/

    https://www.argumentationstraining-gegen-stammtischparolen.de/

    Was den zweiten Link betrifft, so könnten wir dort vielleicht konkret Referent*innen anfragen?
    Meine Idee wäre, überall im Tal (und auf den Höhen) möglichst zeitnah solche Trainings anzubieten.
    So würde z. B. Iris Colsman von der „Färberei“ einen Raum zur Verfügung stellen .
    Die „Bandfabrik „in Langerfeld und das“ Jub’s“in Vohwinkel kann ich auch anfragen.
    Müsste nur grundsätzlich wissen, ob das in eurem Sinne ist, und wo und wie ich Mitstreiter*innen finde.

    Grüße aus dem Osten der Stadt

    Annette

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      • Das Regionalbüro des Bildungsträgers Arbeit & Leben Bergisch-Mark veranstaltete vor 2/3/4 Jahren mehrere Argumentationstrainings, wie mensch auf Stammtischparolen oder rassistische Äußerungen im persönlichen Umfeld (bspw. am Arbeitsplatz) angemessen reagieren und rhetorischen dagegen halten kann/sollte.
        Die Seminare wurden damals öffentlich geförtdert.
        Ich nahm selbst an einem 1-Tages-Seminar teil: gut strukturiert, inhaltlich profunde Inputs, Gruppenarbeit und konfliktäre Diskussionsmethoden. Ich konnte so richtig was nach Hause mitnehmen.
        Kontakt: Regionalbüro Arbeit und Leben, Robertstr. 5A, 42107 W., T: 30 35 02, E:berg-mark@arbeitundleben.nrw.

        Antworten
    • Das Bildungswerk Arbeit & Leben, Regionalbüro Bergisch-Mark – Büro in der Robertstr. 5A, 42107 Wuppertal – veranstaltete vor 2/3/4 Jahren eine Seminarreihe mit 1-Tages-Seminaren, wie mensch auf rassistische Stammtischparolen reagieren und dagegen argumentieren kann.
      Meiner Erinnerung nach wurde diese Reihe mit öffentlichen Geldern gefördert, aktuell jedoch nicht fortgesetzt.
      Ich nahm an einem Seminar teil: Es war gut strukturiert, informatige inhaltliche Inputs, Gruppenarbeit und interaktive Methoden. Ich konnte so richtig was mit nach Hause nehmen.
      Kontakt: Regionalbüro Arbeit und Leben, T.: 30 35 02, E: berg-mark@arbeitundleben.nrw

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  2. Guten Tag, ich teile als christlicher Sozialist Eure Anliegen in weiten Teilen!
    Was ich nicht teile ist die zunehmende Tendenz mit den politisch anders Denkenden nicht mehr zu reden. Ich glaube, und weiß das aus meiner Erfahrung als ev. Berufsschulpfarrer, daß man viele von ihren Irrlichternden Ideen durchaus abbringen kann, wenn man sie als Person ernst nimmt. Die marxsche Idee von den Charaktermasken und die christliche Vorstellung von unteilbarer Liebe und Würde leitet mich.
    Zugleich kann ich nicht mit VertreterInnen der bürgerlichen Parteien zusammen protestieren, wenn Ihre Politik im Moment dafür sorgt, daß zahlreiche SchülerInnen von mir, durch die seit letzter Woche bestehende Gesetzeslage, von Abschiebung bedroht sind.
    Solltet Ihr zu Protesten, ohne die heimlichen, die AFD Agenda bereits umsetzenden Ampel Parteien plus CDU, aufrufen bin ich mehr als dabei.
    Euer Jörg Keßen

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  3. Anregung zur Fortsetzung des Protests mittels Veranstaltungen oder Demos:
    Die Wochenend-taz v. 03.02. zitierte eine Studie, dass Proteste gegen Rechtsradikale bzw. Rechtsextremus zu (öffentlichen) Anlässen, wie z.B. Wahlen, deren Ablehnung erhöhe und die Zustimmung mindere, sodass die Wahlerfolge ‚überschaubar‘ ausfielen.
    Sollten die Studienergebnisse realitätsgerecht sein, rege ich an, Veranstaltungen/Demos gegen Rechts insbes. zur Europa-Wahl(!) zu planen bzw. durchzuführen.
    Des Weiteren sollte die Fußball-EM dahingehend mit-genutzt werden, um zu deren Beginn oder an deren Ende öffentlich zu protestieren, weil 1.) öffentlicher Anlass und 2.) möglicherweise die Stimmung vor den Landtagswahlen beeinflusst werden kann.

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  4. Warum wartet mein Kommentar auf Freischaltung?? Wer befindet denn über die Freischaltung? Welche Kriterien muss er erfüllen, damit er freigeschaltet wird?

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